
Forvia Hella legt Zahlen vor
Der Lippstädter Autozulieferer Forvia Hella hat von Anfang Januar bis Ende September 2026 insgesamt 294 Millionen Euro operativ verdient. Das sind rund 13 Prozent weniger als im Vorjahr. Anders beim Umsatz: Dieser Lag bei rund 5,88 Milliarden Euro und damit sogar etwas höher als 2025. „Dass wir trotz eines rückläufigen Branchenumfelds unseren Umsatz stabil halten und die Entwicklung der Fahrzeugproduktion übertreffen konnten, zeigt unsere gute strategische Ausrichtung insbesondere in der Elektronik als unserem wesentlichen Wachstumsfeld“, erklärte Hella-Chef Peter Laier. Im Lichtbereich ging der der Umsatz hingegen um rund sechs Prozent zurück.
Lese-Tipp: Forvia Hella: Scheinwerfer sollen recycelbar werden
Trotz Herausforderungen: Konzern hält an Prognose fest
Der Konzern spricht zwar von einem anspruchsvollem Marktumfeld, will aber an seiner Prognose für das Gesamtjahr festhalten. So erwartet das Unternehmen weiterhin einen währungsbereinigten Umsatz zwischen rund 7,4 und 7,9 Milliarden Euro. Unter anderem will der Konzern den derzeitigen Herausforderungen mit einer „stringenten Kostensteuerung“ und einer „umfassenden Kompensation von Preissteigerungen bei Elektronikbauteilen“ begegnen. Hella leidet wie andere Zulieferer unter der schwachen Branchenlage in der Automobilindustrie.
Lese-Tipp: Forvia Hella: Starkes Jahr trotz schwierigem Markt