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Heimatmuseum Niederense: 448.000 Euro für Neustart
© Bernhard Söbbeler
Übergabe des Förderbescheids in Niederense am Donnerstag (06.08.2026): Schulministerin Dorothee Feller überreichte dem Verein für Geschichte und Heimatpflege Niederense-Himmelpforten rund 448.000 Euro für die Modernisierung des 55 Jahre alten Heimatmuseums.
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Heimatmuseum Niederense: 448.000 Euro für Neustart

Das Heimatmuseum in Niederense wird neugestaltet. Rund 448.000 Euro aus dem NRW-Heimatministerium machen das möglich - der Förderbescheid wurde heute offiziell übergeben. Das Museum des Vereins für Geschichte und Heimatpflege Niederense-Himmelpforten soll bis Ende 2028 fertig sein.

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Förderbescheid für Ense

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Das Heimatmuseum in Niederense wird von Grund auf neugestaltet. Rund 448.000 Euro aus dem NRW-Heimatministerium machen das möglich - der Förderbescheid wurde heute, Donnerstag (06.August 2026), offiziell übergeben. Das Museum des Vereins für Geschichte und Heimatpflege Niederense-Himmelpforten soll bis Ende 2028 fertig sein.

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Rund 448.000 Euro für das Heimatmuseum Niederense

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Heute (Donnerstag, 06.08.2026) hat der Verein für Geschichte und Heimatpflege Niederense-Himmelpforten seinen Förderbescheid erhalten. Rund 448.000 Euro kommen vom NRW-Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung - und fließen direkt in die Modernisierung des Heimatmuseums. Eigentlich hätte Heimatministerin Ina Scharrenbach den Bescheid persönlich übergeben sollen, sie war jedoch kurzfristig verhindert. Schulministerin Dorothee Feller übernahm die Übergabe stellvertretend in Niederense.

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55 Jahre alt

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Das Museum befindet sich in der alten Schule Niederense, einem Gebäude der Gemeinde Ense. Seit 55 Jahren zeigt der Verein dort Exponate zur Heimat- und Regionalgeschichte. Zuletzt war die Ausstellung aber in die Jahre gekommen - unübersichtlich und nicht mehr zeitgemäß aufgestellt, wie Vereinsvorsitzender Bernhard Söbbeler selbst einräumt:

„Das bedeutet für uns, dass wir unser Museum jetzt wirklich auf den neuesten Stand bringen können. Es war zwar eine interessante Ausstellung, aber nicht sehr gut geordnet, und unser Schwerpunkt Möhnekatastrophe kam nicht wirklich gut zur Geltung." - Bernhard Söbbeler, Vorsitzender
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Digital und für Jüngere gemacht

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Besonders wichtig ist dem Verein, auch jüngere Besucher anzusprechen. Dafür setzt man künftig stark auf digitale Angebote - und Vereinsvorsitzender Söbbeler weiß, wie die junge Zielgruppe tickt:

„Wir werden unseren Schwerpunkt weiter ausbauen und wirklich gut hervorheben. Vor allen Dingen werden wir das auch ganz viel digital machen können - damit wir die Kinder und Jugendlichen dort abholen, wo sie stehen. Die gucken nicht mehr in Bücher, sondern sind TikTok-erfahren und brauchen das auf digitaler Ebene." - Bernhard Söbbeler, Vorsitzender.
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Ohne Förderung wäre der Verein in Gefahr geraten

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Für den Verein geht es bei dem Projekt um mehr als nur eine Renovierung.

„Wir haben uns alle riesig gefreut. Ohne eine solche Förderung hätten wir das nicht machen können. Wenn jetzt nichts passiert wäre, würde unser Heimatverein in ein paar Jahren nicht mehr so existieren können, weil die Ausstattung einfach nicht mehr zeitgemäß war." - Bernhard Söbbeler, Vorsitzender.
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Umbau läuft an

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Die ersten Arbeitsschritte stehen fest: Elektriker, Fußbodenbauer und Maler legen als erstes los. Das Konzept für die neue Ausstellung steht bereits, danach folgen neue Vitrinen und die Umsetzung der digitalen Angebote. Die Gemeinde Ense unterstützt das Vorhaben - das Museum befindet sich in einem gemeindeeigenen Gebäude. Bis das Museum in neuem Glanz öffnet, braucht es aber noch etwas Geduld:

„Wir fangen jetzt mit dem Umbau an - Elektriker, Fußbodenbauer und Malerarbeiten. Das Konzept steht bereits, dann müssen die nötigen Vitrinen geschaffen und die Digitalisierung umgesetzt werden. Wir werden bestimmt bis Ende 2028 brauchen." - Bernhard Söbbeler, Vorsitzender.

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