
Speedweek: Polizei zieht Bilanz im Kreis Soest
Die Polizei im Kreis Soest hat sich bis einschließlich Sonntag an der europaweiten Kontrollwoche „Roadpol-Speed“ beteiligt. Im Rahmen der sogenannten Speedweek wurden im gesamten Zuständigkeitsbereich verstärkt Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Ziel der Aktion war es, auf die Gefahren von zu schnellem Fahren aufmerksam zu machen und Verstöße konsequent zu ahnden. Mit dem Ende der Kontrollwoche hat die Polizei jetzt eine erste Bilanz veröffentlicht.
Fokus auf Baustelle der B55 bei Lipperbruch
Ein besonderer Schwerpunkt der Kontrollen lag auf der Baustelle an der B55 im Bereich Lipperbruch. Dort hatte es laut Polizei bereits in der Vergangenheit wiederholt Geschwindigkeitsverstöße gegeben. Deshalb wurde dieser Abschnitt während der Speedweek gezielt überwacht. Nach Angaben der Beamten ist gerade in Baustellenbereichen besondere Aufmerksamkeit nötig, weil sich Verkehrsführung und Bedingungen dort schnell ändern können. Am gestrigen Sonntag kontrollierte die Polizei in dem Bereich zwischen 12:30 Uhr und 13:00 Uhr die Geschwindigkeit. In dieser halben Stunde wurden laut offizieller Mitteilung neun Ordnungswidrigkeitenanzeigen gefertigt. Hinzu kamen vier Verwarngelder. Besonders auffällig war ein Autofahrer, der bei erlaubten 50 km/h mit 120 km/h gemessen wurde. Die Polizei weist in diesem Zusammenhang erneut darauf hin, dass gerade in Baustellenbereichen erhöhte Aufmerksamkeit und die Einhaltung der vorgeschriebenen Geschwindigkeiten unerlässlich sind.
Zu schnelles Fahren bleibt Unfallursache Nummer 1
Die Beamten macht mit der Bilanz zur Speedweek noch einmal auf ein zentrales Problem im Straßenverkehr aufmerksam. Überhöhte Geschwindigkeit gehört nach wie vor zu den Hauptursachen für schwere Verkehrsunfälle. Deshalb sollen Geschwindigkeitskontrollen auch nach dem Ende der Aktionswoche fortgesetzt werden.