
Feuer gelöscht - Aufräumarbeiten laufen
(Update: 14:50 Uhr / 16. August 2026)
Der Waldbrand am Möhnesee ist gelöscht. Um 14 Uhr konnte Einsatzleiter Christian Böddeker die erleichternde Nachricht "Feuer aus." in die Mannschaft und zur Leitstelle überbringen. Jetzt laufen umfangreichende Aufräum-, Aufrüst- und Reinigungsarbeiten, die sicherlich noch ein paar Tage andauern werden.
Schläuche und Löschwasserreservoire verbleiben laut Feuerwehr im betroffenen Waldgebiet, damit die Feuerwehr schnell reagieren kann, falls das Feuer doch nochmal aufflammt.
In dem Zusammenhang richtet die Feuerwehr einen dringenden Appell an die Bevölkerung: Während der Aufräumarbeiten seien Zufahrten in Waldwege zugeparkt und Fahrzeuge auf Straßen so abgestellt gewesen, dass die Durchfahrtsbreite für große Fahrzeuge nicht ausreichend war. Zufahrten sollten so freigehalten werden, dass im Optimalfall eine Durchfahrtsbreite von mindestens vier Metern vorhanden ist. Die Feuerwehr bittet alle Waldbesucher auf den ausgewiesenen Parkplätzen zu parken, damit Einsatzkräfte ungehindert ihre Arbeit aufnehmen und ungehindert den Wald verlassen können.
Einsatz noch bis mindestens Samstagnachmittag
(Update: 09:30 Uhr / 15. August 2026)
Auch am dritten Tag sind weiterhin Einsatzkräfte der Feuerwehren, der Hilfsorganisationen, des Technischen Hilfswerks, des Rettungsdienstes und der Polizei im Wald bei Möhnesee im Einsatz. Die Lage ist weiterhin stabil. Die ganze Nacht haben Einsatzkräfte der Feuerwehren mit Unterstützung des Löschunterstützungsfahrzeugs weiterhin Glutnester im Boden und in den Stämmen der Bäume abgelöscht. Der Einsatz dauert weiterhin an. Die Kräfte der Feuerwehr Möhnesee wurden und werden auch weiterhin durch Einsatzkräfte aus allen Städten und Gemeinden des Kreises unterstützt. Insgesamt sind noch rund 80 Einsatzkräfte vor Ort. 50 von ihnen sind direkt zur Brandbekämpfung im Wald eingesetzt. Die B229 ist am Samstag zunächst weiter zwischen der Abzweigung Südufer und der Forststraße gesperrt. Polizei und Feuerwehr bitten darum, sich an die Absperrung zu halten und die Arbeiten nicht zu behindern.
Einsatz läuft weiter
(Update: 15:30 Uhr / 14. August 2026) Der Waldbrand am Möhnesee ist weiterhin unter Kontrolle, hat sich in der Nacht durch auffrischende und drehende Winde aber noch einmal leicht ausgeweitet. Aktuell sind rund 130 Einsatzkräfte von Feuerwehr, Rettungsdienst, Hilfsorganisationen, THW und Polizei auf einer betroffenen Fläche von rund 60.000 Quadratmetern im Einsatz. Die Kräfte kommen aus dem gesamten Kreis Soest und werden in regelmäßigen Abständen durch frische Kräfte aus umliegenden Kommunen abgelöst.
Spezialfahrzeuge im Einsatz
Neben dem Firefighter des Landesbetriebs Wald und Holz NRW ist jetzt auch das Löschunterstützungsfahrzeug des Kreises Soest vor Ort. Es ermöglicht gezielte Löschmaßnahmen in Bereichen, die für die Einsatzkräfte nicht sicher zu Fuß erreichbar sind. Einsatzleiter Christian Böddeker von der Feuerwehr Möhnesee betonte die Leistung seiner Mannschaft:
„Trotz des Einsatzes der beiden Fahrzeuge leisten die Einsatzkräfte im Wald weiterhin Schwerstarbeit - und das bei Temperaturen von weit über 30 Grad." - Christian Böddeker, Einsatzleiter Feuerwehr Möhnesee.
B229 bleibt gesperrt - Appell an die Bevölkerung
Der Einsatz wird sich nach aktuellem Stand noch bis mindestens Samstagnachmittag (15. August 2026) hinziehen. Die B229 bleibt bis mindestens Samstagmorgen (15. August 2026) gesperrt. Pressesprecher Marc Schlunz appelliert eindringlich an alle:
„Bitte halten Sie sich an die Absperrungen. Auch Spaziergänge und Radfahren im Wald sollten unterlassen werden, um die Wege und Flächen für die Fahrzeuge der Feuerwehr freizuhalten." - Marc Schlunz, Pressesprecher Feuerwehr Kreis Soest.
Brandstelle eingedämmt
(Update: 13:30 Uhr / 14. August 2026) Laut Kreisbrandmeister Thomas Wienecke sind am Freitagmittag (14. August 2026) zwischen 80 und 120 Einsatzkräfte dauerhaft am Möhnesee im Einsatz. Sie kommen aus dem gesamten Kreis Soest und werden wegen der hohen Temperaturen regelmäßig ausgetauscht. Die Brandstelle ist eingedämmt, allerdings flammt es auf der betroffenen Fläche immer wieder auf. Die Feuerwehr setzt dabei auch schweres Gerät ein und wertet ständig Drohnenbilder aus. Seit Donnerstagnachmittag hat sich der Waldbrand auf rund acht Fußballfelder ausgebreitet - zwischenzeitlich waren fast 500 Einsatzkräfte vor Ort. Die B229 bleibt im Bereich ab dem Abzweig zum Südufer in Höhe des Campingplatzes weiter gesperrt. Autofahrer sollten das Gebiet rund um das Südufer des Möhnesees großräumig umfahren.
Waldbrand am Möhnesee: der aktuelle Stand
(Update: 9:00 Uhr / 14. August 2026) Seit Tagesanbruch ist die Feuerwehr wieder aktiv damit beschäftigt, den Waldbrand am Möhnesee zu löschen. Etwa 100 bis 120 Einsatzkräfte aus der Gemeinde Möhnesee und aus Soest seien vor Ort, sagte uns Feuerwehrsprecher Marc Schlunz. Sie würden mit schwerem Gerät den Boden umgraben, um weitere Glutnester ausfindig zu machen. Die Sperrung der B229 zwischen Möhnesee-Südufer und Arnsberg-Breitenbruch dauert an.
Einsatz am Südufer bleibt anspruchsvoll
Trotzdem bleibt die Lage am Möhnesee angespannt. Nach Angaben von Feuerwehrsprecher Marc Schlunz könnte sich die Situation durch drehende Winde wieder verschärfen. In der Nacht seien etwa 100 Einsatzkräfte aus drei Löschzügen aus Geseke, dem Kreis Unna und der Stadt Hamm zur Unterstützung im Einsatz. Für die nächtliche Absicherung hatten die Feuerwehrleute unter anderem eine Schlauchleitung vom Südufer des Möhnesees in den Wald gelegt. Außerdem behielt die Drohneneinheit des Kreises Soest die Lage am Möhnesee-Turm dauerhaft im Blick.
„Aufgrund der Dunkelheit und der Topografie mit abgebrannten und von Borkenkäfern befallenen Bäumen waren die Arbeiten in der Nacht nur darauf beschränkt, das Feuer im Zaum zu halten. Bei Tageslicht wird die Feuerwehr Möhnesee wieder übernehmen und die Fläche mit Einsatzkräften begehen, um die Glutnester nach und nach abzulöschen.“ - Marc Schlunz, Feuerwehrsprecher
Wegen des Einsatzes bleibt die B229 im Bereich zwischen Südufer und Arnsberg-Breitenbruch weiter gesperrt - mindestens bis zum Mittag, hieß es von der Feuerwehr. Verkehrsteilnehmer sollten den Bereich weiterhin großräumig umfahren. Die Einsatzkräfte konzentrieren sich bei Tageslicht darauf, die betroffene Waldfläche zu kontrollieren und verbliebene Glutnester nach und nach abzulöschen. Wie lange der Einsatz noch dauern wird, ist bislang offen.


