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Live-Ticker: Bombenverdacht in Lippstadt-Lipperbruch
© Hellweg Radio
Das sind sie, die zwei 250-Kilo-Blindgänger aus Lipperbruch. Sie sind entschärft und verladen.
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Live-Ticker: Bombenverdacht in Lippstadt-Lipperbruch

Die zwei 250-Kilo-Weltkriegsbomben in Lipperbruch wurden heute (20. Mai) erfolgreich entschärft. Die rund 2100 Menschen dürfen wieder in ihre Häuser. Schulen, Kita und ein Altenheim waren von der Evakuierung betroffen. Hier gibt's alle Entwicklungen im Live-Ticker.

Bericht: Laura Bender / Ben Hettwer / Friederike Umminger 

Veröffentlicht: Dienstag, 19.05.2026 04:15

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Stand Mittwoch 20. Mai / 16.40 Uhr

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Beide Bomben wurden erfolgreich entschärft und verladen. Sperrungen werden jetzt sukzessive aufgehoben und die Bewohner können wieder in ihre Häuser.

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Live-Ticker: Bombenverdacht in Lippstadt-Lipperbruch
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Stand Mittwoch 20. Mai / 15.20 Uhr

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Die Entschärfung der beiden Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg geht los. Das hat der Kreis mitgeteilt. Wie lange das gehen wird, ist unklar. Sie werden nacheinander entschärft. Über diesen Stand wurden auch die Evakuierten an der Sammelstelle in der Schützenhalle in Lipperode informiert. Zwischen 20 und 30 Menschen sind aktuell ungefähr vor Ort. Die meisten der Anwohner sind derzeit wahrscheinlich noch arbeiten. Dennoch steht das Angebot mit der Sammelstelle. In der Schützenhalle gibt es Snacks und Getränke.

Ein weiterer interessanter Fakt ist auch, dass das Wetter für die Entschärfung keine Rolle spielt. Obwohl es heute Morgen viel geregnet hat und der Boden nass ist, können die Bomben regulär entschärft werden.

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Stand Mittwoch 20. Mai / 14.15 Uhr

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Die Evakuierung wegen der zwei gefundenen Blindgänger in Lipperbruch neigt sich langsam dem Ende zu. Die Kontrollen an den Haustüren sind auch so weit abgeschlossen. Die meisten Häuser waren leer - für einen Senior in einem Haus wurde noch ein Rettungswagen gerufen, damit dieser in Sicherheit transportiert werden konnte. Damit kann bald mit der Entschärfung der Bomben begonnen werden. Sie sollen laut Kampfmittelräumdienst nacheinander entschärft werden. Obwohl sie nah beieinander liegen, sei das kein Problem. Einen zeitlichen Rahmen gibt es aber noch nicht.

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Stand Mittwoch 20. Mai / 13.30 Uhr

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Zwei von drei Verdachtspunkten in Lipperbruch haben sich soeben bestätigt. Es handelt sich jeweils um eine 250-Kilo-Bombe. Beide liegen auf demselben Grundstück am Försterweg. Die erste Bombe wurde gegen kurz vor 12 bestätigt, die zweite nun um 13:17 Uhr. Die Evakuierung der Anwohner ist läuft derzeit noch. Die Einsatzkräfte klopfen an Haustüren. Alle Anwohner müssen umgehend ihre Häuser verlassen, damit die beiden Blindgänger entschäft werden können.

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Stand Mittwoch 20. Mai / 12.00 Uhr

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Einer von zwei Verdachtspunkten am Försterweg in Lipperbruch hat sich soeben bestätigt. Bei der Freilegung wurde eine 250-Kilo-Bombe entdeckt. Die Evakuierung startet jetzt. Der dritte Verdachtspunkt wurde nicht bestätigt.

Für den 250-Klio-Blindgänger gibt es nun auch eine Meldung über die NINA-Warn-App:

"In der Stadt Lippstadt Ortsteil Lipperbruch kommt es aufgrund eines Blindgängers zu Evakuierungsmaßnahmen. Es ist mit erheblichen Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Folgen Sie den Anweisungen der Einsatzkräfte. Halten Sie die Notrufnummern von Feuerwehr und Polizei für Notrufe frei."
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Ben Hettwer und Laura BenderNachrichten um 12.30 Uhr
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Stand Mittwoch 20. Mai / 11.00 Uhr

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Einer der drei Kampfmittelverdachtspunkte in Lipperbruch hat sich offenbar nicht bestätigt. Wie die Stadt mitteilt, wurde auf der Fläche an der Ringstraße/Mastholter Straße kein Blindgänger gefunden. Auslöser für den Verdacht war demnach ein Mauerwerk mit Stahlbetonfundament, das bei den vorbereitenden Bodenarbeiten freigelegt wurde.

Trotzdem bleibt der geplante Ablauf rund um die mögliche Evakuierung unverändert. Grund dafür ist die Nähe zu den beiden weiteren Verdachtspunkten am Försterweg. Dort laufen die Freilegungsarbeiten aktuell weiter. Die Stadt hält deshalb weiterhin an den Evakuierungsvorbereitungen fest. 

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Ben Hettwer und Laura BenderNachrichten um 11.30 Uhr
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Stand Mittwoch 20. Mai / 10.00 Uhr

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So viel ist ganz selten dort los: In Lippstadt-Lipperbruch laufen gerade die Vorbereitungen für eine große Evakuierung. An drei Stellen werden Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg vermutet. Rund 2100 Menschen müssen den Sperrbereich verlassen, darunter auch Bewohner eines Seniorenzentrums. Die werden jetzt gerade schon evakuiert - erst wenn wirklich bestätigt wird, dass es sich um Fliegerbomben handelt, werden die anderen Bereiche in Lipperbruch evakuiert. Hellweg Radio Kollegin Laura Bender ist für uns vor Ort in Lipperbruch.

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Live-Ticker: Bombenverdacht in Lippstadt-Lipperbruch
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Unter anderem das Rote Kreuz hilft bei der Evakuierung des Seniorenheims.
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Hellweg Radio Reporterin Laura BenderInterview mit der Geschäftsführerin des Seniorenzentrums
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Live-Ticker: Bombenverdacht in Lippstadt-Lipperbruch
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Die Bewohner werden unter anderem mit dem Hellweg Radio Bus evakuiert!
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Stand Mittwoch 20. Mai / 7.00 Uhr

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Der Kampfmittelräumdienst überprüft an drei Stellen in Lipperbruch, ob dort Blindgänger liegen. Sollte es so sein, müssen rund 2100 Menschen evakuiert werden. Betroffen sind eine Kita, eine Grundschule und ein Altenheim. Auch die Marienschule in Lippstadt ist von den aktuellen Einschränkungen betroffen. Wie die Schule mitteilt, müssen Fachabitur- und Berufsabschlussprüfungen teilweise ins Hansekolleg verlegt oder verschoben werden. Für alle anderen Schülerinnen, Schüler und Studierenden findet Distanzunterricht statt. Die Einsatzkräfte von Ordnungsamt, Polizei und Feuerwehr fahren unter anderem auch mit Lautsprechern durch das Evakuierungsgebiet. Ab 11 Uhr werden dann auch die Straßen gesperrt. Eine Karte vom Evakuierungsgebiet, wo ihr hin könnt und was ihr sonst noch beachten solltet, lest ihr weiter unten im Artikel.

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Artikel vom 19. Mai

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Große Evakuierung wegen Blindgänger-Verdacht möglich

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In Lippstadt-Lipperbruch könnten an drei Stellen Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg im Boden liegen. Sollte sich der Verdacht bestätigen, steht Mittwoch eine groß angelegte Evakuierung bevor. Rund 2100 Menschen wären betroffen.

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Wo liegen die Verdachtspunkte?

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Die möglichen Blindgänger befinden sich nach Angaben der Stadt in der Ringstraße und am Försterweg in Lipperbruch. Der tiefste Verdachtspunkt liegt demnach in etwa fünf bis sechs Metern Tiefe. Entdeckt wurden die Stellen im Zuge geplanter Baumaßnahmen. Luftbildauswertungen und anschließende Sondierungen haben laut Stadt ergeben, dass dort mit hoher Wahrscheinlichkeit Fliegerbomben aus dem Zweiten Weltkrieg liegen könnten. Welche Art von Bomben tatsächlich im Boden steckt, ist aktuell noch unklar. Das kann erst festgestellt werden, wenn die Stellen freigelegt werden.

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So läuft die Prüfung ab

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Der Kampfmittelräumdienst arbeitet die Verdachtspunkte heute zunächst frei. Dabei wird an den Stellen vorgebuddelt, damit die Experten die möglichen Kampfmittel genauer untersuchen können. Joachim Elliger, Leiter des Krisenstabs der Stadt Lippstadt, erklärt:

"Es wird quasi bis auf eine bestimmte Tiefe am Tag vorher gebuddelt. Und wenn dann freigelegt wurde und festgestellt wurde, was es genau ist, was dort liegt, dann wird auf den Knopf gedrückt und dann wird evakuiert bzw. auch spätestens dann gesperrt."

Also: Erst wenn der Kampfmittelbeseitigungsdienst tatsächlich Bomben bestätigt, startet die Evakuierung.

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Wann würde evakuiert?

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Nach aktuellem Stand könnte sich im Laufe des Mittwochvormittags entscheiden, ob evakuiert werden muss. Sobald eine Evakuierung angeordnet wird, beginnt sie laut Stadt sofort. Für die Räumung des gesamten Sperrbereichs werden etwa zwei bis drei Stunden eingeplant.

Die eigentliche Entschärfung beginnt erst, wenn alle Menschen den Gefahrenbereich verlassen haben. Wie lange der gesamte Einsatz dauert, kann derzeit noch niemand abschätzen.

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Live-Ticker: Bombenverdacht in Lippstadt-Lipperbruch
© Stadt Lippstadt
Auf der Karte seht ihr das mögliche Sperrgebiet. Die Stadt informiert im Laufe des Tages, ob tatsächlich evakuiert werden muss.
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Diese Einrichtungen sind betroffen

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Im möglichen Sperrgebiet liegen mehrere wichtige Einrichtungen:

  • eine Kita
  • eine Grundschule
  • ein Gymnasium
  • eine Altenpflegeeinrichtung

Die betroffenen Schulen bieten am Mittwoch Distanzunterricht an. Die Kita bleibt geschlossen. Besonders aufwendig ist die geplante Evakuierung des Altenheims. Sie soll am Mittwoch ab 8 Uhr beginnen. Bewohner werden unter anderem ins Klinikum Lippstadt sowie in Altenheime nach Paderborn gebracht. Krisenstabsleiter Joachim Elliger sagt uns dazu:

"Das war eine relativ aufwendige Planung. Die dort beheimateten Bewohner mussten in umliegende Seniorenwohnheime - wo wir Gott sei Dank Plätze gefunden haben -, ins Klinikum Lippstadt und auch nach Paderborn verbracht werden. Das ist sehr umfangreich und zeitaufwendig."
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Wo können Anwohner hin?

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Für Betroffene richtet die Stadt die Schützenhalle in Lipperode als zentrale Anlaufstelle ein. Dort werden Getränke und Snacks angeboten. Haustiere dürfen ebenfalls mitgebracht werden. Übernachtungsmöglichkeiten gibt es dort allerdings nicht.

Außerdem richtet die RLG einen Shuttlebus ein. Abfahrtsstellen sind:

  • Mastholter Straße / Lippischer Bruch
  • Ostlandstraße (Parkplatz Netto)
  • Richthofenstraße / Mastholter Straße
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Was sollten Betroffene mitnehmen?

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Die Stadt empfiehlt, wichtige Dinge griffbereit zu haben. Dazu gehören:

  • wichtige Dokumente
  • Medikamente
  • persönliche Gegenstände
  • Bargeld oder digitale Zahlungsmittel

Menschen mit besonderem Hilfebedarf konnten sich vorab bei der Stadt melden. Für sie werden Transport und Unterbringung organisiert.

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Welche Straßen und Buslinien betroffen sind

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Welche Straßen genau gesperrt werden, zeigt eine Karte der Stadt Lippstadt. Die Sperrungen sollen voraussichtlich ab 11 Uhr gelten.

Auch im Busverkehr gibt es Einschränkungen. Betroffen sind die Linien 80 und C4. Laut RLG könnten zwischen 4 Uhr morgens und 23:55 Uhr fast alle Haltestellen in Lipperbruch ausfallen. Ausnahme ist die Haltestelle „Freiberger Straße“.

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So informiert die Stadt

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Im Falle einer Evakuierung informiert die Stadt unter anderem über:

  • die Warn-App NINA
  • Cell Broadcast
  • Lautsprecherdurchsagen der Feuerwehr
  • Social Media
  • die Internetseite der Stadt
  • lokale Medien

Außerdem werden Einsatzkräfte von Feuerwehr, Polizei und Ordnungsamt die betroffenen Häuser aufsuchen. Mindestens 150 Einsatzkräfte sind laut Stadt an dem Einsatz beteiligt.

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Was passiert, wenn eine Bombe nicht entschärft werden kann?

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Sollte ein Blindgänger nicht entschärft werden können, prüft der Kampfmittelbeseitigungsdienst weitere Maßnahmen. Möglich wäre dann auch eine kontrollierte Sprengung. Wann Anwohner wieder zurück in ihre Wohnungen können, hängt vom Verlauf des Einsatzes ab. Erst wenn der Gefahrenbereich vollständig freigegeben ist, dürfen Menschen zurückkehren. Hellweg Radio hält euch auf dem Laufenden!

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